Biografische Notizen

RH Proträt 1947
Die Biografie Richard Hönigswalds war bis zur Veröffentlichung meiner Dissertation noch kaum dokumentiert.

So habe ich buchstäblich einige Jahre meines Lebens der Erforschung eines anderen gewidmet: Ich habe versucht, die Biografie des Philosophen Richard Hönigswald nachzuzeichnen. Nun ist hier sicherlich nicht der Ort, wissenschaftliche Erkenntnisse zu publizieren. Mit einigen groben Strichen möchte ich seinen Lebenslauf gleichwohl skizzieren; zu interessant und spannend ist, was ein ganz normales Wissenschaftlerleben in Deutschland hätte sein können.

 

Teil 1 (1875 - 1906)

1906 erhält Richard Hönigswald die venia legendi für Philosophie. Zuvor wird er 1902 in Wien zum Doktor der Medizin promoviert.

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Teil 3: 1919 - 1939

RH Emigration In Breslau etabliert sich Richard Hönigswald als Philosoph und füllt mit seinen Vorlesungen selbst die größten Hörsäle der Universität. Krönung seiner Laufbahn ist die Berufung an die renommierte Münchener Universität 1930. Mit der Machtergreifung Hitlers beginnt eine lange Leidenszeit des Gelehrten und seiner Familie, die schließlich 1939 in die USA emigrieren.

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Teil 2 (1906 - 1919)

RH in BibliothekRichard Hönigswald macht eine lange Durststrecke durch, bevor er 1919 schließlich in Breslau zum ordentlichen Professor der Philosophie ernannt wird.

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Teil 4: 1939 - 1947 und posthum

In den USA sind Richard Hönigswald und seine Familie in Sicherheit. 1941 nehmen sogar die amerikanische Staatsbürgerschaft an, doch heimisch wird der Philosoph in der Fremde nie. Zuflucht findet er in seinen Forschungen. Unermüdlich entwickelt er seine Philosophie weiter und verfasst zahlreiche Werke, denen "die Sonne Gutenbergs" jedoch erst nach seinem Tod 1947 scheinen sollte.

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